
Hausnotruf: So hilft dir deine Versicherung
- 3 min.
Sicherheit im Alter – finanziert von der Versicherung? Ein Hausnotrufsystem bietet älteren Menschen ein Stück mehr Unabhängigkeit. Doch wie sieht es mit den Kosten aus? Erfahren Sie, wie Sie die Anschaffung und Nutzung eines Hausnotrufsystems durch Ihre Versicherung finanzieren können.
Jetzt kostenlos vergleichenIn diesem Artikel
- 01 Sicher und selbstständig im Alter: So unterstützt dich die Versicherung beim Hausnotruf
- 02 Warum deine Versicherung beim Hausnotruf helfen kann
- 03 Welche Versicherungen helfen dir beim Hausnotruf?
- 04 So beantragst du die Unterstützung beim Hausnotruf
- 05 Vorteile der Unterstützung für deine Selbstständigkeit
- 06 Informiere dich – es lohnt sich!
Warum deine Versicherung beim Hausnotruf helfen kann
Gesundheit schützen, Kosten sparen
Ein Hausnotruf hilft, dass du schnell Hilfe bekommst. Wenn etwas passiert. Das kann verhindern, dass du ins Krankenhaus musst. Oder dass du dort länger bleibst. So können hohe Kosten für Behandlungen vermieden werden. Das ist gut für dich. Und für deine Versicherung. Sie zahlen lieber für einen Hausnotruf. Als für teure Krankenhausaufenthalte.
Länger zu Hause wohnen
Viele Menschen möchten so lange wie möglich in ihrem eigenen Zuhause bleiben. Ein Hausnotruf macht das sicherer. So musst du nicht so schnell in ein Pflegeheim. Pflegeheime sind sehr teuer. Deine Versicherung kann dir helfen, diese Kosten zu vermeiden. Indem sie den Hausnotruf mitfinanziert. Das fördert deine Selbstständigkeit.
Entlastung für Angehörige
Deine Familie macht sich weniger Sorgen. Wenn du einen Hausnotruf hast. Sie wissen, dass du sicher bist. Das entlastet sie. Und gibt ihnen mehr Freiraum. Auch das ist ein indirekter Vorteil für die Versicherung. Denn eine entlastete Familie kann oft länger unterstützen. Das reduziert vielleicht den Bedarf an professioneller Pflege.
Welche Versicherungen helfen dir beim Hausnotruf?
Die Pflegekasse: Dein Hauptansprechpartner
Die Pflegekasse ist die wichtigste Anlaufstelle. Sie gehört zu deiner Krankenversicherung. Wenn du einen Pflegegrad hast, kann die Pflegekasse einen Teil der Kosten für den Hausnotruf übernehmen. Das System muss als Pflegehilfsmittel anerkannt werden.
Voraussetzungen prüfen: Du brauchst einen Pflegegrad. Du musst meist allein leben. Oder du bist oft allein zu Hause. Und es muss eine Gefahr bestehen. Du musst zum Beispiel im Notfall schnell Hilfe brauchen.
Der monatliche Zuschuss: Die Pflegekasse zahlt dann meist einen festen Betrag pro Monat für die Grundgebühr. Das sind aktuell 25,50 Euro (Stand: Juli 2025). Das ist eine große Hilfe bei den laufenden Kosten.
Wichtige Schritte: Bevor du einen Vertrag unterschreibst, sprich mit deiner Pflegekasse. Frage genau nach den Bedingungen. Und fülle die nötigen Anträge aus. (Detaillierte Infos zu den Kosten und Zuschüssen findest du in unserem Artikel "Hausnotruf Kosten: Wer zahlt mit?").
Private Krankenversicherungen
Wenn du privat versichert bist, prüfe deinen Vertrag genau. Manche privaten Krankenversicherungen übernehmen auch Kosten für Hilfsmittel. Dazu kann der Hausnotruf gehören. Das hängt von deinem gewählten Tarif ab. Sprich direkt mit deiner privaten Versicherung. Frage nach den Möglichkeiten.
Zusatzversicherungen
Es gibt private Zusatzversicherungen. Zum Beispiel für Pflege. Oder für Hilfsmittel. Diese können extra Leistungen für den Hausnotruf bieten. Wenn du eine solche Versicherung hast, lies die Bedingungen genau. Oder rufe dort an.
Berufsgenossenschaften und Unfallkassen
Wenn ein Notruf nach einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit nötig ist, können Berufsgenossenschaften oder Unfallkassen helfen. Sie sind für die Folgen solcher Unfälle zuständig. Das ist aber eher selten der Fall.
So beantragst du die Unterstützung beim Hausnotruf
1. Informationen sammeln
Bevor du etwas beantragst, sammle alle Infos. Das betrifft deinen Pflegegrad. Wenn du einen hast. Dann brauchst du einen Kostenvoranschlag vom Hausnotruf-Anbieter. (Was einen guten Kostenvoranschlag ausmacht, liest du in unserem Artikel "Hausnotruf: Kostenplan verstehen").
2. Kontakt zur Pflegekasse aufnehmen
Ruf deine Pflegekasse an. Oder schreibe eine E-Mail. Erkläre, dass du einen Hausnotruf möchtest. Und frage nach den Bedingungen für die Kostenübernahme. Sie schicken dir die nötigen Antragsformulare.
3. Antrag ausfüllen und einreichen
Fülle alle Formulare sorgfältig aus. Füge den Kostenvoranschlag bei. Vielleicht brauchst du auch ein Attest vom Arzt. Das bestätigt, dass der Hausnotruf für dich nötig ist. Schicke alles fristgerecht ab.
4. Auf die Entscheidung warten
Deine Pflegekasse prüft deinen Antrag. Das kann etwas dauern. Wenn der Antrag genehmigt wird, bekommst du eine schriftliche Zusage. Dann kannst du den Hausnotruf bestellen. Die Kosten werden dann direkt mit dem Anbieter verrechnet. Oder du bekommst das Geld erstattet.
Vorteile der Unterstützung für deine Selbstständigkeit
Geringere finanzielle Belastung
Der offensichtlichste Vorteil sind die gesenkten Kosten. Wenn die Versicherung einen Teil zahlt, bleibt mehr Geld für andere Dinge. Das entlastet dich. Und deine Familie.
Mehr Sicherheit und Seelenfrieden
Du kannst dir einen Hausnotruf leisten. Er gibt dir große Sicherheit. Du weißt: Im Notfall bist du nicht allein. Das nimmt dir Ängste. Und sorgt für ein besseres psychisches Wohlbefinden. (Mehr zu diesem Thema findest du in unserem Artikel "Hausnotruf-Systeme: Dein Plus für Sicherheit und psychisches Wohlbefinden").
Länger zu Hause leben
Ein Hausnotruf unterstützt dich dabei, länger in deinem eigenen Zuhause zu wohnen. Die finanzielle Hilfe der Versicherung macht das oft erst möglich. So bleibst du in deiner gewohnten Umgebung. Und behältst deine Unabhängigkeit.
Zugang zu moderner Technik
Die Unterstützung hilft dir auch, moderne Hausnotruf-Systeme zu nutzen. Mit ihren erweiterten Funktionen. Zum Beispiel Sturzerkennung oder GPS-Ortung (siehe unsere Artikel dazu). Diese Funktionen bieten noch mehr Schutz. Und Komfort im Alltag. Du musst nicht auf wichtige Technik verzichten. Weil sie zu teuer ist.
Informiere dich – es lohnt sich!
Es ist sehr wichtig, dass du dich informierst. Sprich mit deiner Pflegekasse. Oder deiner privaten Krankenversicherung. Frage nach allen Möglichkeiten der Unterstützung. Der Antragsprozess ist meist einfach. Und der Nutzen ist riesig. Eine kleine Anfrage heute kann dir morgen viel Sicherheit und finanzielle Entlastung bringen. Warte nicht. Mach den ersten Schritt. Und sichere dir dein selbstbestimmtes Leben zu Hause.
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